Die Grube Handstein liegt auf den westlichen Teilen des Abbaugebiets Eisernehand östlich von Oberscheld. Sie gehörte im späten 19. Jahrhundert jahrelang zu den produktionsstärksten Gruben des Gebiets, so dass sie sogar mit der Grube Königszug konkurrieren konnte. Sie  gehörte zunächst der Firma Franksche Eisenwerke, ehe sie 1926 durch Kauf an die Firma J. C. Grün überging. Der Abbau des Eisensteinlagers erfolgte vom Ausgehenden aus zunächst im Tagebau, darunter durch den Handsteinstollen, den 30 m Teufe einbringenden Amalienstollen und den weitere 48 m tiefer gelegenen Georgstollen. Der Tiefbau ging darunter durch einen Blindschacht von der Georgstollensohle aus; bei 30 m, 55 m, 95 m und 175 m wurden Tiefbausohlen angesetzt.

Erhalten sind neben einem ehemaligen Zechengebäude vor allem eine mächtige Betonwand der Verladeanlage mit Öffnungen der Füllschächte und der Stolleneingang des Georgsstollens (?) mit Mundloch.

19/09/2020

Dillenburg-Oberscheld, Grube Handstein

Die Grube Handstein liegt auf den westlichen Teilen des Abbaugebiets Eisernehand östlich von Oberscheld. Sie gehörte im späten 19. Jahrhundert jahrelang zu den produktionsstärksten Gruben des […]
19/09/2020

Dillenburg-Oberscheld, Grube Falkenstein

Anfang der 1950er Jahre stand für die Hessischen Berg- und Hüttenwerke fest, dass die Mehrzahl der Eisensteingruben des Unternehmens nur noch kurze Zeit fördern könnte und […]
19/09/2020

Dillenburg-Oberscheld, Auguststollen und Burger Stollen

Die Betriebs- und Förderanlagen beim Auguststollen und Burger Stollen gehörten zum größten Grubenfeld im Scheldetal. Die lukrative Eisengrube war zunächst im Besitz der Firmen Johann Carl […]
19/09/2020

Dillenburg-Oberscheld, Grube Beilstein

Die Grube Beilstein liegt etwa 1,5 km scheldeaufwärts von Oberscheld. Sie ist auf dem Messtischblatt Blatt 3043 (neu 5216) Ausgabe 1889/91 verzeichnet. Die Grube Beilstein war […]
18/09/2020

Dillenburg-Nanzenbach, Grube Stilling

Die Grube Stilling liegt im Scheldetal südöstlich von Nanzenbach. Erhalten sind zwei Fachwerkgebäude, die um 1900 als Wohnhaus mit Werkstatt entstanden sind. Nach der Denkmaltopographie verdeutlicht […]
18/09/2020

Dillenburg-Nanzenbach, Grube Neuer Muth

In der Kupfergrube Neuer Muth bei Nanzenbach fanden bereits im ersten Drittel des 19. Jahrhunderts Bergbauversuche statt, die jedoch offensichtlich wenig erfolgreich verliefen (Cramer). Bis zur […]
18/09/2020

Dillenburg-Nanzenbach, Bahnhof Herrenberg

Text der Denkmaltopographie Lahn-Dill-Kreis: „Im ersten Viertel des 20. Jh. errichtetes Bahnhofsgebäude, Haltestation im oberen Scheldetal für die Arbeiter der hier einstmals zahlreichen Gruben. Als wichtiger […]
18/09/2020

Dillenburg-Eibach, Haltepunkt Nikolausstollen

…in Bearbeitung
18/09/2020

Dillenburg-Eibach, Grube Ölsberg

Die Grube Ölsberg bei Eibach liegt in einem schmalen Seitental rechts der Schelde. Erhalten ist das Schlafhaus, ein Fachwerkbau auf einem Natursteinsockel, das vermutlich im ersten […]