Dillenburg-Nanzenbach, Grube Neuer Muth

Dillenburg-Nanzenbach, Grube Neuer Muth

Schwarzbachstraße 20, 35690 Dillenburg, Deutschland

In der Kupfergrube Neuer Muth bei Nanzenbach fanden bereits im ersten Drittel des 19. Jahrhunderts Bergbauversuche statt.

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Schwarzbachstraße 20, 35690 Dillenburg, Deutschland

In der Kupfergrube Neuer Muth bei Nanzenbach fanden bereits im ersten Drittel des 19. Jahrhunderts Bergbauversuche statt.

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In der Kupfergrube Neuer Muth bei Nanzenbach fanden bereits im ersten Drittel des 19. Jahrhunderts Bergbauversuche statt.

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Objektinformation

Zugänglichkeit

Thema: bergbau

Funktion: Kupfergrube

Eigentümer - Träger: unbekannt

Nutzungszeit: vor 1827 bis 1857, 1936 bis 1939

Baujahr: 1827

Zustand: unbekannt

Denkmalschutz: nein

Beschreibung:

In der Kupfergrube Neuer Muth bei Nanzenbach fanden bereits im ersten Drittel des 19. Jahrhunderts Bergbauversuche statt, die jedoch offensichtlich wenig erfolgreich verliefen (Cramer). Bis zur Stilllegung der Grube 1857 wurden sechs Gänge erschlossen, vermutlich ohne dass es zu einem umfangreicheren Abbau gekommen ist (Frohwein).
Nach rund 80 Jahren wurde der Grubenbetrieb im Rahmen der nationalsozialistischen Wirtschaftspolitik 1936 durch ein Firmenkonsortium wieder aufgenommen, das die gesamte Grube aufwältigen und ausbauen ließ. Der Schacht wurde auf 175 vertieft, zugleich fuhr man auf den verschiedenen Sohlen neue Such- und Gangstrecken auf. Auf der Stollensohle erreichte man über eine Strecke von 480 m den Schacht der benachbarten Grube Gemeine Zeche. Auf der 90m-Sohle, der 150m-Sohle und der 175 m-Sohle hatte man schließlich Strecken und Querschläge von 1125 m und Überhauen von 239 m aufgefahren. Dabei fand man in allen Gängen nest- und linsenförmige Vorkommen von Kupferkies, vereinzelt auch Kupferglanz und Rotkupfererz mit einem mittleren Kupfergehalt von 6-9 %.
Auf dem Höhepunkt dieser Arbeiten in den Jahren 1937/38 waren bis zu 44 Personen in der Grube beschäftigt. Aber schon 1939 wurde der Betrieb wegen der Vertaubung des Hauptgangs eingestellt.

Das Mundloch ist wiederhergestellt und zugänglich. Oberhalb des Mundlochs liegt der vergitterte Stolleneingang.

Literatur:

Horch, Uli, Aus der Chronologie des Bergbau im Schelderwald. In: Heimatjahrbuch für das Land an der Dill im Lahn-Dill-Kreis, Band 52, 2009, S. 101-106.