

Streit um Brunnenwasser im Mittelalter. Foto: Dieter Wilhelmy, KI-generiert
Der „Weltwassertag 2026“ am 22. März ist für die Stadt Grünberg Anlass, die Bedeutung der historischen Wasserversorgung , „Wasserkunst“, den Bürgern nahe zu bringen.
Das Jahr 1419 markierte den Durchbruch, um die durch die Lage der Stadt bedingte Notlage zu beenden. Zwei Feuersbrünste hatten große Teile Grünbergs im 14. Jahrhundert zerstört. Seuchen forderten mit Pest und Cholera unzählige Opfer.
Grünberg hat keinen natürlichen Wasserzufluss auf dem Hochplateau. Jeder Tropfen Trinkwasser musste vormals aus dem tiefer gelegenen Brunnental mit seinen unzähligen Quellen mühsam auf den Berg geschleppt werden.
Dann kam die Erlösung. Der Domherr Heinrich von Hatzfeld bot den Grünbergern den Bau einer Wasserversorgung an, die er zuvor in Fritzlar verwirklicht hatte – auf eigene Kosten.
Die Grünberger griffen zu. Seitdem konnten die Bürger bestes Quellwasser in der Stadt aus Brunnen schöpfen.
Die historische Begegnung zwischen dem Grünberger Bürgermeister und Heinrich von Hatzfeld aus dem Jahr 1419 erleben die Besucher im Brunnental am 22.3.26 mit Darstellern in historischen Kostümen.
In einer Ausstellung und Führung durch das Brunnental erfahren sie, wie sich die „Wasserkunst“ in den folgenden Jahrhunderten bis heute weiterentwickelt hat.
Veranstalter: Stadt Grünberg
Durchführende: Walter Schäfer, Dieter Wilhelmy
Quelle: Pressemitteilung der Stadt Grünberg
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