WASAG-Betriebswohnungen Graf-Spee-Straße, Neustadt. Bild: Otto Volk.

Neustadt, WASAG-Betriebswohnungen Graf-Spee-Straße

Neustadt, WASAG-Betriebswohnungen Graf-Spee-Straße

Graf-Spee-Straße, 35279 Neustadt (Hessen), Deutschland

Die 1939 für die Angestellten der WASAG-Sprengstoffwerke erbaute Wohnsiedlung, bestehend aus 13 Doppelwohnhäusern mit Garage, steht aus städtebaulichen und geschichtlichen Gründen unter Denkmalschutz.

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Neustadt, WASAG-Betriebswohnungen Graf-Spee-Straße

Graf-Spee-Straße, 35279 Neustadt (Hessen), Deutschland

Die 1939 für die Angestellten der WASAG-Sprengstoffwerke erbaute Wohnsiedlung, bestehend aus 13 Doppelwohnhäusern mit Garage, steht aus städtebaulichen und geschichtlichen Gründen unter Denkmalschutz.

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Graf-Spee-Straße, 35279 Neustadt (Hessen), Deutschland

Die 1939 für die Angestellten der WASAG-Sprengstoffwerke erbaute Wohnsiedlung, bestehend aus 13 Doppelwohnhäusern mit Garage, steht aus städtebaulichen und geschichtlichen Gründen unter Denkmalschutz.

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Objektinformation

Zugänglichkeit

Thema: Wohnen

Funktion: Betriebswohnungen für die Sprengstofffabrik WASAG in Allendorf

Eigentümer - Träger: unbekannt

Nutzungszeit: 1939 - 1945 (heute)

Baujahr: 1939

Zustand: gut

Denkmalschutz: ja

Beschreibung:

Text in Denkmaltopographie-Marburg-Biedenkopf I:

„Wohnsiedlung aus 13 Doppelwohnhäusern mit Garage, 1939 für die deutschen Angestellten der WASAG-Sprengstoffwerke Allendorf erbaut. Die massiv errichteten, zweigeschossigen Wohnhäuser mit ausgebautem Dachgeschoß sind im Wechsel mit je einer giebelständigen Doppelgarage traufständig an der leicht bogenförmigen Graf-Spee-Straße angeordnet, die unterhalb der Marburger Straße als direkter Verbindungsstraße nach Allendorf verkehrsgünstig angesiedelt ist. Im wesentlichen sind zwei standardisierte Haustypen zur Ausführung gekommen, die sich je nach Lage rechts oder links der Straße im Grundriß unterscheiden. Die biberschwanzgedeckten Satteldächer sind mit symmetrisch angeordneten Dachgauben besetzt, in jedem Haus ist ein Kellerraum als Luftschutzbunker vorgesehen. Das Straßenbild ist geprägt durch den interessanten Wechsel von zurückliegendem Wohnhaus und vorspringendem Garagenbau, der mit steilem Giebel und rund-bogigen Einfahrten den Platz eines besonders hervorgehobenen Gemeinschaftsbaus einnimmt, wie er in der nationalsozialistischen Architektur der Dreißiger Jahre von erheblicher Bedeutung war. Die sozial heute noch intakte Siedlung hat sich als erstes durch eine übergeordnete Stadtplanung entstandenes Baugebiet in Neustadt weitgehend unverändert erhalten, lediglich die hölzernen Hauseingangstüren, jeweils an den beiden Giebelseiten gelegen, wurden durch gestalterisch grobe Leichtmetallkonstruktionen ersetzt. Der Erhalt der Siedlung ist aus städtebaulichen und geschichtlichen Gründen von öffentlichem Interesse. (g,s)“

[vorläufiger Text, wird ersetzt]

Literatur:

Denkmaltopographie Bundesrepublik Deutschland. Kulturdenkmäler in Hessen : Landkreis Marburg-Biedenkopf / hrsg. vom Landesamt für Denkmalpflege Hessen, Teil 1: Gemeinden Amöneburg, Kirchhain, Neustadt und Stadtallendorf / hrsg. vom Landesamt für Denkmalpflege Hessen, herausgegeben von Helmuth K. Stoffers, 2002.