Hohenahr-Altenkirchen, Wasserhochbehälter

Objektinformationen

Thema: wasser

Funktion: Wasserhochbehälter

Eigentümer - Träger: unbekannt

Nutzungszeit: 1904 bis ?

Baujahr: 1904

Zustand: schlecht

Denkmalschutz: ja


Lage und Zugänglichkeit

Adresse: Wasserhochbehälter, Hohenahr-Altenkirchen

Lage: südlich Altenkirchen an der L 3052 Richtung Bermoll

Zufahrt: über die L 3052

Zugänglichkeit: von der Straße aus sichtbar

MFC4+95 Hohenahr, Deutschland

MFC4+95 Hohenahr, Deutschland

MFC4+95 Hohenahr, Deutschland

MFC4+95 Hohenahr, Deutschland

MFC4+95 Hohenahr, Deutschland

MFC4+95 Hohenahr, Deutschland

MFC4+95 Hohenahr, Deutschland

MFC4+95 Hohenahr, Deutschland

MFC4+95 Hohenahr, Deutschland

MFC4+95 Hohenahr, Deutschland

Beschreibung:

Der etwa 800 Meter südwestlich des Orts gelegene Wasserbehälter von Altenkirchen wurde vermutlich 1904 für die Wasserversorgung der Gemeinde errichtet. Der quadratische, aus gelblichen Ziegeln erstellte Bau mit einer rundbogigen Eingangstür, okulusartigen Fenstern an den Seiten und profilierten Ecksteinen zeigt exemplarisch, in welche baulichen Formen man in der frühen Phase der öffentlichen Wasserversorgung für diese neuartigen Zweckbauten wählte. Der Wasserbehälter steht aus geschichtlichen und technischen Gründen als Kulturdenkmal unter Denkmalschutz.

Der Kleinbau gehört zu den ältesten Wasserbehältern im Altkreis Wetzlar und in ganz Mittelhessen. Er war bei der Aufnahme für die Denkmaltopographie (vor 2003) offensichtlich noch in einem guten Zustand. Gegenwärtig (Juli 2017) ist der Zustand besorgniserregend. Der obere Teil des Gebäudes (über dem Sims) ist entfernt. Das Dach besteht aus Wellblech, auf das zur Sicherung Steine und Ziegelbrocken als Beschwerung gelegt wurden (siehe unten Abb. 4). Das Gewände des nördlichen okulusartigen Seitenfensters ist ausgebrochen und fehlt (siehe unten Abb. 3). Die Rundprofile an den Gebäudeecken und die Formbacksteine am unteren Rand des Wasserbehälters brechen aus (siehe unten Abb. 5 und 6). Stellenweise zeigen sich Risse im Mauerwerk. Die mit einem Beschlag versehene Eisentür ist stark verrostet.

Literatur:

Denkmaltopographie Bundesrepublik Deutschland: Kulturdenkmäler in Hessen : Lahn-Dill-Kreis Band II, bearbeitet von Maria Wenzel, 2003, S. 286.