Alte Schmelze, Villmar-Langhecke. Bild: Otto Volk.

Villmar-Langhecke, Alte Schmelze

Villmar-Langhecke, Alte Schmelze

Leistenbachstraße 16, Villmar, Deutschland

Hier wurden bereits vor Hunderten Jahren silber-, kupfer- und bleihaltige Erze aus den Gruben in Langhecke verschmolzen.

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Leistenbachstraße 16, Villmar, Deutschland

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Objektinformation

Zugänglichkeit

Thema: bergbaueisen

Funktion: Metallschmelze, Eisenhütte

Eigentümer - Träger: unbekannt

Nutzungszeit: um 1500 - unklar

Baujahr: um 1500

Zustand: unbekannt

Denkmalschutz: ja

Beschreibung:

Die Langhecker Schmelze liegt im Leistenbachtal zwischen Langhecke und Aumenau etwa 2 km unterhalb (nordwestlich) von Langhecke. Auf der östlichen Bachseite in der Nähe der Schmelze lag seit dem Mittelalter ein Hof des Trierer Klosters St. Matthias. Im ausgehenden Mittelalter oder in der Frühen Neuzeit entstand hier eine Schmelze, in der die silber-, kupfer- und bleihaltigen Erze aus den Gruben in Langhecke verschmolzen wurden. 1757 ließ der Trierer Kurfürst und Erzbischof Johann Philipp von Walderdorff (1756-1768) aus dem Silber der Gruben so genannte „Ausbeutetaler“ prägen. Seit 1802 wurde die Schmelze stellten niederländische Unternehmer den Betrieb auf eine Eisenschmelze um. 1815/17 wurde der Niederländer Johann Marchant aus Harlem vom Herzog von Nassau als neuen Landesherrn mit der Hütte belehnt. Mit Gruben- und Stollenwasser betrieb er eine Stein- und Schlackenpoche und ein Gebläse. Die Hütte arbeitete aber wegen der nicht ausreichenden Wasserversorgung nur 30-36 Wochen pro Jahr. Sie lieferte „bei einer Ausbringung von 30-40% etwa 700-800 Pfund Eisen.“ (Gerlach)

Die erhaltenen Gebäude stammen aus der Zeit der niederländischen Besitzer im 19. oder aus dem frühen 20. Jahrhundert. 1910 ließ die Firma Krupp, die wenige hundert Meter westlich den Münsterstollen auffahren ließ, Gebäude ausbauen und verändern. Als Wohnhäuser genutzt sind das ehem. Backhaus, die Verwaltung der Schmelze und die frühere Werkstatt sowie das um 1910 erbaute Maschinenhaus, dessen Südgiebel nach 1920 turmartig aufgestockt wurde, ein „rundbogiger Putzbau mit Backsteingewänden und -gesimsen“, das „die Kompressoren für die Bewetterung des Stollens“ enthielt, sowie ein kleiner Trafoturm. Nach der Bewertung der Denkmaltopographie repräsentiert die Anlage der Schmelze „einen der ältesten Industriestandorte des Kreises“ Limburg-Weilburg.

Literatur:

Gerlach, Georg: Die wirtschaftliche Entwicklung des Eisenhüttenwesens an der Lahn und Dill im 19. Jahrhundert. Ein Beitrag zur deutschen Wirtschaftsgeschichte (Tübinger staatswissen-schaftliche Abhandlungen; 14), 1911, S. 47. Gilberg, Wolfgang: Aus der Geschichte des Eisenerzbergbaus in Langhecke. In: Jahrbuch für den Kreis Limburg-Weilburg 2012, S. 269-273. Thies, Volker / Laubach, Johannes: Langhecke: Arbeit, Brot, Staublunge. In: Thies, Volker / Laubach, Johannes: Entdeckungen im Limburger Land, 2010, S. 80-85. Gilberg, Wolfgang: Die rechtliche Stellung der Bergleute und der Käutner. In: Jahrbuch für den Landkreis Limburg-Weilburg 2009, S. 115-116.