Das Empfangsgebäude des Herborner Bahnhofs. Bild: Jürgen Brieger.

Herborn, Bahnhof

Herborn, Bahnhof

35745 Herborn, Deutschland

Bis heute ein Knotenpunkt.

In google maps öffnen

Herborn, Bahnhof

35745 Herborn, Deutschland

Bis heute ein Knotenpunkt.

In google maps öffnen

Herborn, Bahnhof

35745 Herborn, Deutschland

Bis heute ein Knotenpunkt.

In google maps öffnen

Herborn, Bahnhof

35745 Herborn, Deutschland

Bis heute ein Knotenpunkt.

In google maps öffnen

Herborn, Bahnhof

35745 Herborn, Deutschland

Bis heute ein Knotenpunkt.

In google maps öffnen

Herborn, Bahnhof

35745 Herborn, Deutschland

Bis heute ein Knotenpunkt.

In google maps öffnen

Herborn, Bahnhof

35745 Herborn, Deutschland

Bis heute ein Knotenpunkt.

In google maps öffnen

Herborn, Bahnhof

35745 Herborn, Deutschland

Bis heute ein Knotenpunkt.

In google maps öffnen

Herborn, Bahnhof

35745 Herborn, Deutschland

Bis heute ein Knotenpunkt.

In google maps öffnen

Herborn, Bahnhof

35745 Herborn, Deutschland

Bis heute ein Knotenpunkt.

In google maps öffnen

Herborn, Bahnhof

35745 Herborn, Deutschland

Bis heute ein Knotenpunkt.

In google maps öffnen

Objektinformation

Zugänglichkeit

Thema:
transport

Funktion:
Bahnhof

Eigentümer - Träger:
Stadt Herborn

Nutzungszeit:
1907 bis heute

Baujahr:
1907

Zustand:
sehr gut

Denkmalschutz:
ja

Beschreibung:

Am Ende der Bahnhofstraße in Herborn imponiert das Empfangsgebäude des Herborner Bahnhofs. Errichtet wurde es 1907 bis 1908 nach den Plänen des Architekten Ludwig Hofmann, der es im Stil der Neorenaissance entwarf. Das Gebäude ersetzt den ursprünglichen Bahnhof von 1862, der mit der Eröffnung der am 12.1.1862 eröffneten Linie Burbach – Gießen der Cöln-Mindener Eisenbahn errichtet wurde. Mit dem Bau der Westerwaldstrecke Herborn – Driedorf, die am 1.5.1906 von den Hessisch-Preußischen Staatsbahnen eröffnet wurde, wurde ein neues Bahnhofsgebäude erforderlich. Ein weiterer Grund für einen neuen, zeitgemäßen Bau war die Erneuerung der Innenstadt, die 1904 durch einen Großbrand große Schäden davon getragen hatte und nun wieder aufgebaut wurde.

Der Bau ist auf einem breiten und assymetrischen Grundriss errichtet. Auffallend ist die zerklüftete Dachlandschaft aus Schiefer. Besonders markant ist der hohe, zur Stadt gerichtete Schweifgiebel aus Werkstein mit einem großen Bogenfenster, das einen großzügigen Lichteinfall in die große Halle ermöglicht. Indem es den Baustil des gegenüberliegenden großen Postamts aufnimmt, dominiert das Gebäude den Bahnhofsplatz und schließt mit der vorgelagerten Treppe schließt der erhöhte Haupteingang die Bauachse der Bahnhofstraße optisch ab.

Der östlich gelegene Teil des Güterbahnhofs existiert heute nicht mehr. Hier wurde im Zuge der Geländestrukturierung ein begrünter Pendlerparkplatz eingerichtet sowie ein Zugang zur Unterführung des Bahnhofsgeländes geschaffen.

Das Gebäude ist Eigentum der Stadt Herborn, die es im Zuge des Hessentags 2016 sanierte. Im Gebäude finden sich eine Gaststätte, ein Kiosk sowie Dienstleisungsangebote und Wohnungen. Mit einer Tourist-Information ist auch das Stadtmarketing im Bahnhofsgebäude untergebracht und bietet damit an zentraler Stelle eine Anlaufstelle für Touristen und Reisende. Der Bahnhof steht aufgrund seiner geschichtlichen, künstlerischen und städtebaulichen Bedeutung unter Denkmalschutz.

Literatur:

Denkmaltopographie Bundesrepublik Deutschland: Kulturdenkmäler in Hessen : Lahn-Dill-Kreis Band I, bearbeitet von Heinz Wionski, 1986, S. 257. Dehio, Georg: Handbuch der deutschen Kunstdenkmäler. Hessen, Neuauflage, bearbeitet von Folkhard Cremer. Band 1: Regierungsbezirke Gießen und Kassel, 2008, S. 403. Rödel, Volker: Reclams Führer der Industrie und Technik in Deutschland. Band 1: Alte Länder, 1992 S. 149.


Web-Informationen: https://www.herborn-erleben.de/