Ausstellung Wasserkunst Stadtmühle. Foto: Johanna Buckle

Grünberg, Grünberger Wasserkunst

Grünberg, Grünberger Wasserkunst

Brunnental 2, Grünberg, Deutschland

Die sogenannte "Grünberger Wasserkunst" besteht aus sehenswerten wassertechnischen Anlagen im Brunnental: Quellen, Teichen und Wasserrädern, sowie Quellwasser-, Wasserrad- und Maschinenhaus und das Wasserwerk.

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Brunnental 2, Grünberg, Deutschland

Die sogenannte "Grünberger Wasserkunst" besteht aus sehenswerten wassertechnischen Anlagen im Brunnental: Quellen, Teichen und Wasserrädern, sowie Quellwasser-, Wasserrad- und Maschinenhaus und das Wasserwerk.

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Brunnental 2, Grünberg, Deutschland

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Brunnental 2, Grünberg, Deutschland

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Objektinformation

Zugänglichkeit

Thema:
wasser

Funktion:
Wasserversorgung der Stadt Grünberg

Eigentümer - Träger:
Stadt Grünberg

Nutzungszeit:
1419 bis 1854, 1895 neuzeitliche Wasserversorgung mit Hausanschlüssen

Baujahr:
1419 bis 1910 (mehrere Gebäude)

Zustand:
sehr gut

Denkmalschutz:
ja

Beschreibung:

Die sogenannte Grünberger Wasserkunst besteht aus sehenswerten wassertechnischen Anlagen im Brunnental: Dazu gehören die vier gefassten Quellen, die beiden Teiche, aus denen das Aufschlagwasser auf das mittel- und oberschlächtig angetriebene gusseiserne Wasserrad der Firma Buderus von 1854 fließt, die Zuleitungsrinnen von den Teichen zu den beiden Wasserrädern von 1895 und 1910 und die Abflussgräben in den Äschersbach. Weitere technische Einrichtungen im Brunnental sind das Quellwasser-, Wasserrad- und Maschinenhaus ebenso wie das Wasserwerk mit der funktionsfähigen Wasserpumpe von 1910, welche die Stadt mit Quellwasser aus dem Brunnental versorgten.

 

Zur Historie:

1419 wurde die erste Pumpanlage, eine Holzkonstruktion, von dem Fritzlarer Chorherren Heinrich von Hatzfeld gebaut und versorgte zunächst nur den Markbrunnen mit Quellwasser.

1560 wurde von dem Frankenberger Kleinschmied Bartholomäus Pfeiffer eine neue ‚Wasserkunst‘, eine schmiede- und gusseiserne Konstruktion, zur Versorgung von 4 Stadtbrunnen errichtet.

1582 verbesserte der Frankenberger Wasserbaumeister Curt Senger (Meister Curt) diese Anlage durch den Einbau einer in einem Stück gegossenen Kurbelwelle, die jetzt 7 Stadtbrunnen mit Quellwasser versorgte. Aus dieser Zeit stammt auch das Brunnenhaus am Berg (1582), das als Wasserspeicher zur Versorgung der Stadtbrunnen diente und heute ein kleines Museum ist.

1895 entstand die neuzeitliche Wasseranlage mit Hausanschlüssen. Sie beförderte das Quellwasser zunächst in den historischen Diebsturm der Stadt, der zum Wasserspeicher umgebaut wurde. Von dort wurde das Trinkwasser im freien Fall zu den Häusern in der Stadt geleitet. Aus dieser Zeit stammen auch die im Brunnental aus Basaltstein gemauerten technischen Gebäude und die in Sand- und Basaltstein eingravierten Inschriften ihres Entstehungsjahrs: Das Maschinenhaus (1895), das Wasserradhaus (1895), das Quellwasserhaus (1854). Die mit schmiedeeisernen Rosetten und Beschlägen verzierten Eingangstüren sind typische Schmuckelemente aus den Anfängen der Industrialisierung.

1910 wurde ein neues Wasserwerk mit einem stärkeren Wasserrad in der ehemalige Stadtmühle errichtet. Das neue Wasserrad trieb eine Drei-Kolben-Pumpe an, die das Wasser 80 Meter hoch in den Diebsturm beförderte. Die Drei-Kolben-Pumpe wurde 2018 restauriert und wieder zum Laufen gebracht.

 

Was heute noch besteht:

Das Brunnenhaus am Berg von 1582, das Quellwasserhaus von 1854, das Maschinenhaus von 1895 mit dem Wasserradhaus von 1854 und das Wasserwerk von 1910 mit der restaurierten Drei-Kolben-Pumpe, die von einem gusseisernen Wasserrad angetrieben wird, sind die noch bestehenden historischen Anlagen, welche die Wasserversorgung der Stadt Grünberg aus den Quellen des Brunnentals sicherten.

Ihre ursprüngliche technische Funktion und Bedeutung der Wasserkunst für die Stadtgeschichte ist in einer Dauerausstellung anhand von historischen und mechanischen Pumpmodellen sowie Licht- und Erklärungstafeln in dem ehemaligen Maschinenhaus und dem Wasserwerk mit der restaurierten Drei-Kolben-Pumpe plastisch und anschaulich für Besucher dargestellt. Die Ausstellungsräume sind auf Anfrage und zu Führungen geöffnet. Die aktuellen Termine finden Sie unter www.gruenberg.de. Eine Audiotour entlang des Spazierweges „Historischer Wasserweg“ ist derweil jederzeit für Besucher über einen QR-Code auf den Tafeln abrufbar.

(Text: Arnulf Kuster)

Literatur:

Denkmaltopographie Bundesrepublik Deutschland, Kulturdenkmäler in Hessen: Landkreis Gießen II, Hrsg.: Landesamt für Denkmalpflege, Wiesbaden 2010   Hessischer Städteatlas, Lieferung 2,1 Grünberg, Übersichtskarten und Textheft, bearbeitet von Andrea Pühringer, Hrsg.: Ursula Braasch-Schwersmann, 2005   Glaser, C.: Beiträge zur Geschichte der Stadt Grünberg im Großherzogthum Hessen, Hrsg.: Heimatkundlicher Arbeitskreis, Ekart Rittmannsperger, Nachdruck: Darmstadt 1846   Hoffmann, A.: Mit Wasserrad und Kolbenpumpe, in: Wasser- und Windmühlen in Kurhessen und Waldeck-Pyrmont, Hrsg. Scholz, H.-D., Kaufungen 1991   Kuster, A.: Die Kontroverse um die zentrale Wasserversorgung in Grünberg 1890–1895, Materialband aus dem Museum im Spital Grünberg, Hrsg.: Museum im Spital Grünberg 2009   Kuster, A., Sellner, H., Rittmannsperger E.: Grünberg und sein Wasser. Zur Geschichte der Wasserversorgung der Stadt. Beiträge zur Geschichte der Stadt Grünberg und ihrer Stadtteile Bd. 5, Hrsg.: Freundeskreis Museum Grünberg, Grünberg 2020   Reitzenstein, D.: Das Wasser auf den Berg zu schaffen, 1993, Hrsg.: Grünberger Museumshefte 2, 1993   Schnappauf, J.: Frühe Wasserversorgung, Dissertation Okt.1975, Frankfurt/M.