Seifenfabrik Biedenkopf. Bild: Otto Volk.

Biedenkopf, Seifenfabrik J. K. Werner

Biedenkopf, Seifenfabrik J. K. Werner

Hospitalstraße 40, 35216 Biedenkopf, Deutschland

Die Seifenfabrik in Biedenkopf wurde 1836 von Johann Kraft Werner gegründet und gehörte 1954 zu den ersten Lizenznehmern der Firma BASF für Styropor.

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Biedenkopf, Seifenfabrik J. K. Werner

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Die Seifenfabrik in Biedenkopf wurde 1836 von Johann Kraft Werner gegründet und gehörte 1954 zu den ersten Lizenznehmern der Firma BASF für Styropor.

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Die Seifenfabrik in Biedenkopf wurde 1836 von Johann Kraft Werner gegründet und gehörte 1954 zu den ersten Lizenznehmern der Firma BASF für Styropor.

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Die Seifenfabrik in Biedenkopf wurde 1836 von Johann Kraft Werner gegründet und gehörte 1954 zu den ersten Lizenznehmern der Firma BASF für Styropor.

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Objektinformation

Zugänglichkeit

Thema:
verarbIndustrie

Funktion:
Seifenfabrik

Eigentümer - Träger:
privat

Nutzungszeit:
1836 bis ca. 1956

Baujahr:
1836

Zustand:
unbekannt

Denkmalschutz:
nein

Beschreibung:

Die Seifenfabrik in Biedenkopf wurde 1836 von Johann Kraft Werner gegründet. Hergestellt wurde vor allem eine qualitätvolle Kernseife für den regionalen Bedarf in Haushalt, Handwerk, Gewerbe und Bergbau. Die 1898 wesentlich erweiterte Fabrik konnte durch den Bau des Bahnhofs ihre Produkte auch in einem weiteren Umkreis absetzen. 1920 kam die Wernersche Seifenfabrik in den Besitz der Familie Wezel. Der neue Besitzer Wilhelm Wezel, der Sohn eines Seifenfabrikanten aus Walddorf bei Tübingen, hatte nach Biedenkopf eingeheiratet. Er ließ 1926 ein neues Verwaltungsgebäude an der Ecke Bahnhofstraße / Hospitalstraße errichten und die Produktpalette ausweiten.
Nach den Zweiten Weltkrieg beteiligte sich die Firma an der Entwicklung und Fertigung von selbsttätigen Waschmitteln auf Polyphosphatbasis und brachte unter dem Namen „Vernal“ („die Waschmaschine in der Tüte“) ein eigenes Produkt auf den Markt, konnte sich aber gegenüber der starken Konkurrenz der Großproduzenten nicht durchsetzen. Die Firma stellte darauf hin ihre Produktion auf die Herstellung von Kunststoff-Dämmstoffen um und gehörte 1954 zu den ersten Lizenznehmern der Firma BASF für Styropor. Wegen des erhöhten Platzbedarfs verlagerte die Firma ihren Produktionsbereich in das Industriegelände östlich der Stadt, wo sie unter dem neuen Namen Wezel + Co. ansässig wurde.

Literatur:

Gerald Bamberger und Antje Coburger, Biedenkopf (Reihe Archivbilder), 2005, S. 82.